der Ybbstal-Radweg

                      Streckenlänge:                       90 km

                      Straßenbelag:                       Asphalt & manchmal etwas Kies

                      Profil:                                      halb eben, halb hügelig

                      Geschätzte Fahrtzeit:             5h

                      Höchste Erhebung:               ca 700m

                      Höhenmeter:                          ca 500m


Zur Strecke: Teil 1 - Lunz am See bis Gstadorf:

Ein Radweg wie aus einem Bilderbüchlein - sanft wiegt sich die Route in das Ybbstal. Es geht entlang von Feldern, Wäldern und Flure. Warum das so ist? Kein Wunder, wir fahren großteils auf der ehemaligen Bahntrasse der Ybbstalbahn, deren Betrieb im Jahre 2010 von der ÖBB eingestellt wurde und im Jahre 2017 offiziell als Ybbstalradweg eröffnet wurde. Die Infrastruktur ist ausgezeichnet - es gibt Raststätten, Einkehrmöglichkeiten und WCs zur Genüge und die Bergkulisse und der immer wiederkehrende Ybbsfluss erledigen die optische Glorie.

Nicht umsonst einer der meistbefahrenen Radwege Österreichs - auf der ehemaligen Bahntrasse führt der Weg malerisch durchs Ybbstal.

 

 

Auf 50 Kilometer ein Gefälle von 250m - da haben die Ingenieure des Bahnbaus wirklich gute Arbeit geleistet!

 

 

 

 

 

Schon nach ein paar Kilometern gibts die erste Sehenswürdigkeit:

die Töpperbrücke.

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Kienberg-Gaming bis Göstling wird mit der Museumsbahn noch auf den Gleisen gefahren, aber von hier weg ist man nur noch mit dem Rad auf der ehemaligen Bahntrasse unterwegs.

 

 

 

Spektakulär ist auch der Anblick des in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts errichteten Ybbsdüker. Es handelt sich hierbei um eine Wasserüberführung der Wien Energie.

 

Ein am Radweg neu errichtetes Rasthaus verleitet nicht nur zur Ruh, für Wissenshungrige gibt es eine kurze Zusammenfassung der zum Wahrzeichen der Gemeinde St. Georgen am Reith avancierten Eisenkonstruktion.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor Opponitz gibt es sogar eine Tunnelfahrt.


Teil 2 - Gstadorf bis St. Georgen am Reith:

Okay, wenns lange bergabgeht, muss es auch mal wieder aufwärts gehen. Unser Weg führt uns nun in das Tal der Kleine Ybbs bis zur Marktgemeinde Ybbsitz, welche wir uns als besonderes Highlight ausgesucht haben. Man darf darum bitten, sich für diese Gemeinde, ihrer Geschichte und diversen Ausstellungen, etwas Zeit zu nehmen. Von Ybbsitz radeln wir nun südwärts entlang des geschichtsträchtigen Prollingbaches steil bergauf zuerst bis zur Erlebnisbrücke Schmiedemeile und anschließend weiter bergan, bis sich das enge Tal in eine herrlich Hochebene öffnet. Man fährt hier auf der schwach befahrenen Überlandstrasse mit leichter Steigung bis Glatzreith, es geht kurz bergab, dann auf der L98 steil bergauf bis zur Großen Kripp, aber nun Schuß bergab auf der breit ausgebauten L98 bis ins Ybbstal.

 

 

 

 

 

 

 

Die Strecke bis Ybbsitz ist noch familienfreundlich, aber dann muß man in die Pedale treten. Die Schmiedemeile und das anschließende Hochplateau ist aber wirklich sehens- und erradelnswert =)

 

 

 

Ja, hier geht's auf- und abwärts - aber es gibt was zu sehen!

 

 

 

Kurz nach der Ortschaft Steinmühle gibt es eine wirklich originelle Raststation in Form eines kleinen Wartehäuschens und einem Farhrrad-betriebenen Getränkebrunnens.

Sehr gute Idee!

 

 

 

Kurz danach, gegenüber der Kläranlage, kann man seine Fahrkünste bei einem kleinen Radparcour unter Beweis stellen.

Auch eine gute Idee!

 

 

 

 

 

 

Wieder nur wenige Kilometer weiter, erfreut eine Metall-Installation das Auge. Die als "Cyklisten" benannte Figur wurde von acht Studenten der tschechischen Kunstgewerbeschule Turnov in nur zehn Tagen entwickelt und konstruiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Ybbsitz gibt es viel zu sehen - bitte Zeit nehmen!


Teil 3 - St. Georgen am Reith bis Lunz am See:

Nun sind es nur noch eine Stunde zurück bis Lunz am See. Die leichte Steigung stellt absolut keine Schwierigkeit dar und für Durstige und Hungrige gibt es Einkehrmöglichkeiten en masse.

Das letzte Stückchen bis Lunz am See ist wieder eine Perle für's Radlerherz.

 

 

Sanft ist unser Kampf - sang schon Peter Cornelius =)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ybbs hat uns wieder - wir radeln bei moderater Steigung zurück nach Lunz am See.

Schön war's!