Die Wände

Durch die multifunktionelle Art der Nutzung sollte keine schalltote Umgebung ähnlich eines professionellen Tonstudios erreicht, sondern vielmehr ein über den gesamten Frequenzgang homogenes Nachhallverhalten von maximal 0,3 bis 0,4sec. angestrebt werden.

Ein bunter Materialmix verschiedenster Oberflächenstrukturen soll hier für ein ausgewogenes Klangbild sorgen.

Die Absorption der Höhen und mittleren Höhen wird zuverlässig wie eh und je eine Verplankung mit Heradesign auf 4cm Dämmung im oberen Wandbereich erledigen.

Eine Heraklithplatte mag vielleicht kein Stylingprodukt sein, aber sie hat etwas räudiges an sich. Das paßt besser zu mir als eine symetrisch gelochte Gipsplatte!

Die tiefen Mitten und oberen Bässe erledigen an der unteren Wandhälfte montierte 22mm starke OSB-Platten in Nut/Feder-Ausführung. Der Abstand zur Wand beträgt 8cm und wird mit Hanf-Dämmung gefüllt. Um die Optik etwas aufzuheitern, werden Schalungsbretter in Fichte und Eiche miteinbezogen.

Als Material für Dämmungen aller Art verwende ich die Hanf Flex Gefachdämmung von Naporo in der Stärke von 4cm. Natürlich wäre eine stärkere Dämmschicht teilweise besser, aber das würde den Gefrierpunkt der Aussenwand zu weit ins Betonwerk reinholen. Hier ist also weniger mehr.

 

Der technische Aufbau sieht folgendermaßen aus:

 

 

So sieht das Ganze dann in Natura aus:

 

 

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Song des Monats:

Bild des Monats:

2020 02 15 - Hab mir ein neues Audio Interface für mein tonales Studio angeschafft:

Ein Antelope GOLIATH - seines Zeichens 32 Ein- und Ausgänge in einer wirklich beeindruckenden Soundqualität! Oh Yeah!